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Domain Typen

Posted on | Januar 29, 2010 | No Comments

Bevor ich genauer auf Bewertungs-Grundlagen für Domains eingehen möchte, möchte ich vorweg einmal verschiedene Domain-Typen besprechen.

Wenn man sich durch die Blogs und Foren ließt, dann begenen einem diverse Domainnamen. Auch bei der Suche bei Sedo stolpert man über so einiges, deshalb kann es nicht schaden sich die verschiedenen Domain-Typen einmal bewusst zu machen um anschließend den Wert besser einschätzen zu können.

Ich unterscheide folgende domains:

  1. Generischen Domains
  2. Keyword Domains
  3. Brandingfähige Domains
  4. Traffic Domains

Generische Domains sind dabei auch immer Keyword domains, heben sich aber von diesen insofern ab, als dass Sie erstens nur aus einem Wort bestehen, und zudem dieses Wort möglichst kurz ist und im Alltag häufig auftaucht. Domains wie Seife.de, Betten.de, stuehle.de, dvd.de, haus.de … sind deutlich beschreibend, kurz und haben ein großes Suchvolumen und eine breite Produktpalette.

Diese Domains sind natürlich ausnahmslos vergeben, und das für nahezu jede Endung. Die Seife.ch habe ich vor Kurzem in einer Auktion gefolgt, diese ging für 540€ an den Meistbietenden. Für .de kann man oft das 10-fache des Wertes zumindest als erste Wertvorstellung annehmen.

Etwas wage und sicherlich fließend ist dann der Übergang zu den Keyword-Domains. Für mich ist jede beschreibende Domain, die auch Suchvolumen hat eine Keyword-Domain. Die meisten meiner Domains sind Keyword-Domains, weil Sie ein spezielles Nischenprodukt als second level haben. Diese domains können durchaus auch zusammengesetzt sein, müssen es aber nicht. Beispiele wären rattanbett.de oder kuechentisch.de. Keyword-Domains können sicherlich schon als reine Domain einen hohen Wert haben, sind aber vor allem für Miniseiten geeignet. Dabei spielt der oft erwähnte Vorteil von Keyword-Domains in Suchmaschinen eine tragende Rolle. Ich suche mir viele Domains nach dem Kriterium aus, welche Chancen man hat dort mit wenigen Aufwand auf die erste G.-Seite zu kommen und ob es sich trafficmäßig lohnen würde. Küchentisch bspw. hat über 60.000 exakter Suchanfragen monatlich und zudem viele bezahlte Anzeigen, was auf kommerzielles Potential schließen lässt. Und man schaue auf die Ergebnisse…Dort ist auf Platz 6 hinter ein paar Ebay und Amazon Ergebissen kuechentisch.org., eine klassische Miniseite ohne nennenswerte Links.

Keyword-Domains haben meiner Meinung nach somit nur geringen Type-in traffic, aber großes Potential mit etwas Arbeit viel Suchmaschinentraffic zu generieren. Das macht diese interessant für Domainer und SEOs, mit etwas Überzeugungsarbeit möglicherweise auch für Endkunden.

Als Branding-Domains sehe ich domains an, die sich möglicherweise als Marke etablieren lassen, allerdings kein direktes Suchvolumen haben. Ich habe mir bspw. mal die Gaumenschmaus.net mitgenommen, mit dem Gedanken, dass dort ein schönes Gourmetportal starten könnte. Diese domains sind also nur für ein größeres Projekt nutzbar, und auch oft ersetzbar. Wenn ein Endkunde sich in den Kopf gesetzt hat ein Essensportal ind Netz zu stellen und dieses gerne Gaumenschmaus nennen würde, dann fragt er möglicherweise auch an wie teuer die Domain ist, allerdings ist seine Toleranzschwelle üblicherweise recht niedrig. Wenn man dann in den 4-stelligen Bereich geht, geht der Endkunde oft einen Kompromiss ein und setzt auf Gaumenfreuden24.de.

Branding Domains halte ich nur für sinnvoll, wenn man schon einen Endkunden hat, oder möglicherweise ein Projekt starten möchte. Sie sind höchsten mit viel Geduld und guter Endung für einen ordentlichen Weiterverkauf geeignet.
Traffic domains sind für mich in erster Linie .de Versionen von internationalen domains, die oft viele Besucher haben und somit auch wertvoll sindoder auch Vertipper-domains. Diese Domains sind oft markenrechtlich bedenklich, aber durchaus wertvoll. Beim stöbern auf Sedo habe ich in letzter Zeit festgestellt, dass viele erfolgreiche domains aus Amerika, aber auch aus anderen Ländern in Domainer-Händen sind und mit ordentlichem traffic geparkt sind. Möchte man in diesem Bereich tätig sein, dann muss man die Internetwelt aufmerksam beobachten, und sich zudem mit dem Markenrecht auseinandersetzen. Ähnliches gilt für Vertipper etablierter deutscher Domains. Wenn ich mir zum Beispiel die kiker.de checken möchte, muss ich mir darüber bewusst sein, dass man die nötige Infrastruktur hat um mit möglicher Markenrechtsverletzung zurecht zu kommen.

Grundsätzlich bleibt hier abschließend nur zu sagen, dass solche Traffic Domains nicht die feine Art sind. Ich möchte hier grundsätzlich davon abraten sich solche domains zu besorgen. Auch alle domains mit Markennamen sind brisant. Dennoch dürfen Sie hier in der Auflistung nicht fehlen…

Ergänzungen und Verbesserungen nehme ich gerne entgegen

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